Corona-Infektionsherd in Franziskanerkloster von Assisi

Franz von Assisi

© epd-bild / Cristian Gennari

Die Kathedrale San Francesco in Assisi beim interreligiösen Friedenstreffen. Mehr als eine Million Gläubige und Touristen kommen jährlich zu den Kirchen in der Geburtstadt des Ordensgründers Franz von Assisi.

Corona-Infektionsherd in Franziskanerkloster von Assisi

Rom (epd). Im Mutterkloster des Franziskanerordens in Assisi hat sich ein Corona-Infektionsherd gebildet. Acht Novizen und zehn Mönche seien positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Sprecher des Klosters, Enzo Fortunato, am Montag auf der Internetseite "San Francesco patrono d'Italia" mit. Der Zustand der Infizierten sei gut, sie befänden sich in Isolation. Die übrigen Mönche betreuen weiterhin Pilger und Touristen, die die Franziskuskirchen im Geburtsort des Ordensgründers unter Beachtung der gegebenen Vorsichtsmaßregeln besuchen.

Das Kloster Sacro Convento, das Mutterhaus aller Franziskanerklöster.

Mehr als eine Million Gläubige und Touristen kommen jährlich zu den Kirchen in der Geburtstadt des Ordensgründers Franz von Assisi (1181/82-1226) im mittelitalienischen Umbrien. Dazu gehört die Franziskusbasilika aus dem 13. Jahrhundert mit Fresken des Renaissance-Malers Giotto. Viele Besucher übernachten in umliegenden Klöstern.

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