EKD versichert Partnerkirchen im Libanon Unterstützung

EKD versichert Partnerkirchen im Libanon Unterstützung

Nach der folgenschweren Explosionskatastrophe in der libanesischen Hauptstadt Beirut hat die evangelische Kirche ihren ökumenischen Partnerkirchen im Libanon Unterstützung zugesichert. Viele Mitarbeiter der Partnerkirchen seien angesichts der Zerstörung ihrer Häuser, Büros und Kirchengebäude zutiefst betroffen und traumatisiert. "In diesem Leid und der Verzweiflung stehen wir an Ihrer Seite", heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben der Evangelischen Mittelost-Kommission der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das vom Vorsitzenden der Kommission, dem ehemaliger Berliner Bischof Markus Dröge, unterzeichnet wurde.

Auch der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm drückte seine Bestürzung aus. "Dass dieses Land und seine Menschen, die durch so viele wirtschaftliche und politische Probleme ohnehin gebeutelt sind und die trotz dieser Probleme weit über eine Million Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen haben, nun auch noch von dieser Katastrophe heimgesucht werden, ist furchtbar", schrieb er am Donnerstag auf Facebook.

In der mit der EKD verbundenen deutschen Gemeinde in Beirut sind den Angaben zufolge durch die Explosion Sachschäden entstanden. Verletzte sind nicht zu beklagen.

Am Dienstag war es auf dem Beiruter Hafengelände zu einer massiven Detonation gekommen, deren zerstörerische Druckwelle über die gesamte Stadt fegte. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur NNA vom Donnerstagmorgen kamen mehr als 130 Menschen ums Leben, rund 5.000 wurden verletzt. Lokalen Medien zufolge waren 2.700 Tonnen Ammoniumnitrat explodiert, die seit sechs Jahren im Hafen lagerten.

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