Neuer Seenotrettungskreuzer auf den Namen "Hamburg" getauft

Neuer Seenotrettungskreuzer auf den Namen "Hamburg" getauft

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) hat am Dienstag in Bremen ihren jüngsten Seenotrettungskreuzer auf den Namen "Hamburg" getauft. Das Spezialschiff ersetzt an der Nordseeküste auf der Station Borkum nach 32 Dienstjahren den Vorgänger "Alfried Krupp", teilten die Seenotretter mit. Wie die gesamte Arbeit der DGzRS sei der Neubau ausschließlich durch Spenden finanziert worden, darunter viele aus Hamburg.

Der 28 Meter lange Rettungskreuzer wurde auf der Fassmer-Werft in Berne an der Unterweser gebaut. Er entwickelt mit zwei Motoren und fast 4.000 PS eine Geschwindigkeit von 24 Knoten. Das entspricht rund 46 Kilometern pro Stunde. An Bord sind vier Mann Besatzung.

Bei der DGzRS arbeiten eigenen Angaben zufolge 180 Festangestellte und 800 Freiwillige. An 54 Stationen sind 20 Seenotrettungskreuzer und 40 Rettungsboote im Einsatz. Jahr für Jahr fahren die Seenotretter mehr als 2.000 Einsätze, koordiniert von der Seenotleitung in Bremen. Seit Gründung der DGzRS 1865 haben ihre Besatzungen rund 85.000 Menschen aus Seenot gerettet oder vor drohenden Gefahren bewahrt.

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