Diakonie fordert mehr Geld für Familienferienstätten

Diakonie fordert mehr Geld für Familienferienstätten

Die Diakonie Deutschland fordert mehr staatliche Gelder für Familienferienstätten. "Es ist wichtig, dass die Existenz der gemeinnützigen Familienferienstätten über die Corona-Akuthilfen hinaus gesichert wird", sagte Maria Loheide, Vorstand für Sozialpolitik, am Dienstag in Berlin. Die Bundesregierung hat im vergangenen Monat ein Sonderkreditprogramm in Höhe von einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht, das gemeinnützige Organisationen in der Corona-Krise helfen soll.

Die finanziellen Überbrückungshilfen seien zwar hilfreich, aber nur eine Notlösung, sagte Loheide. Die Familienferienstätten könnten die nach den Sommerferien absehbaren Einnahmeverluste kaum mit eigenen Mitteln ausgleichen. "Diese wichtigen Angebote für Familien mit Kindern dürfen nicht wegbrechen", warnte Loheide.

Eltern und Kinder hätten Erholung in diesem Jahr nötiger denn je. "Die Corona-Krise hat viele Familien an den Rand ihrer Kräfte gebracht", sagte Loheide. Von den vergünstigten Angeboten der Familienferienstätten profitierten vor allem Familien, die sich Urlaub sonst nicht leisten könnten.

Die diakonischen Familienferienstätten sind unter Einhaltung von Hygienevorschriften inzwischen wieder geöffnet. Die Evangelische Familienerholung vertritt 31 Familienferienstätten.

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