Deutschland sagt 1,58 Milliarden Euro für Syrien zu

Deutschland sagt 1,58 Milliarden Euro für Syrien zu
Politische Lösung bei Brüsseler Geberkonferenz gefordert

Deutschland will den Opfern des syrischen Bürgerkriegs mit weiteren 1,58 Milliarden Euro zur Seite stehen. Das kündigte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Dienstag anlässlich der von der Europäischen Union und den Vereinten Nationen virtuell organisierten Syrien-Geberkonferenz an. Das Geld solle die Leiden in Syrien und den Nachbarländern, in die Millionen Syrer geflohen sind, lindern.

Zu Beginn der Geberkonferenz hatte die Europäische Union selbst aus dem Gemeinschaftshaushalt 2,3 Milliarden Euro Hilfen zugesagt. Die Summe umfasse über eine Milliarde Euro für das laufende Jahr, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

Borrell forderte auch die anderen Konferenzteilnehmer zu großzügigen Zusagen auf. Es handelt sich um die vierte Brüsseler Konferenz, bei der sowohl für Betroffene in Syrien als auch für Flüchtlinge und Gastgeber in den Nachbarländern gesammelt wird, namentlich in Libanon, Jordanien und der Türkei. 2019 wurden dabei rund 8,6 Milliarden Euro zugesagt.

Über die Hilfszusagen hinaus soll die Konferenz ein neues Signal zur Beendigung des in sein zehntes Jahr gehenden Bürgerkriegs senden. Es müsse eine umfassende und dauerhafte politische Lösung des Konflikts gefunden werden, mahnte Borrell. Auch Maas sowie UN-Generalsekretär António Guterres forderten eine politische Lösung.

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