Mehr als 2.000 Freiwillige wegen Corona aus dem Ausland zurückgeholt

Mehr als 2.000 Freiwillige wegen Corona aus dem Ausland zurückgeholt

Wegen der Corona-Pandemie hat Deutschland auch Freiwillige aus dem Ausland zurückgeholt. Mehr als 2.500 junge Menschen hätten derzeit einen Platz im internationalen Jugendfreiwilligendienst, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Donnerstag in Berlin. Seit dem 16. März werden sie wie andere Deutsche aus dem Ausland zurückgeholt, auch mit Unterstützung des Auswärtigen Amts. 2.126 junge Freiwillige sind Giffey zufolge bereits zurückgekehrt.

155 junge Freiwillige warten demnach derzeit auf ihre Rückreise. In den nächsten Tagen würden auch sie zu Hause sein, sagte Giffey. 289 weitere Freiwillige wollen nach ihren Worten nicht zurück, sondern ihren Dienst im Ausland weiter versehen.

Taschengeld und Versicherung werden Giffey zufolge weiter gezahlt, unabhängig davon, ob der Dienst derzeit erfüllt werden kann. Die gleiche Regelung gibt es für Freiwillige im Inland. Für sie hatte Giffey in dieser Woche eine Plattform gestartet. Freiwillige, die derzeit ihren Dienst nicht leisten können, weil etwa ihre Einrichtungen wegen der Pandemie geschlossen sind, können darüber an andere Einrichtungen vermittelt werden, die Hilfe aufgrund der aktuellen Situation gut gebrauchen können.

Meldungen

Top Meldung
Matorradpfarrer Bernd Schade ist verstorben
Der Motorradpfarrer der Evangelischen Kirche-Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Bernd Schade, ist tot. "Der Herr hat unseren #Bikerpfarrer Bernd Schade zu sich gerufen. RIP", twitterte die EKBO am Dienstag in Berlin.