Corona: Spahn und Laschet würdigen Engagement von Medizinstudierenden

Corona: Spahn und Laschet würdigen Engagement von Medizinstudierenden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (beide CDU) haben das Engagement von Medizinstudenten in der Corona-Krise als "Signal der Solidarität" gewürdigt. Es sei in dieser außergewöhnlichen Situation wichtig, dass Studierende einen Beitrag leisteten, sagte Spahn am Dienstag bei einem gemeinsamen Besuch mit Laschet in der Düsseldorfer Uni-Klinik: "Die Bereitschaft mit anzupacken ist jetzt wichtiger als zu studieren." Wie die Zeit auf ihr Studium angerechnet werde, könne später entscheiden werden.

Das Virus müsse weiterhin daran gehindert werden, sich auszubreiten, sagte Spahn weiter. Daher stehe es "außerfrage, dass sämtliche Kontakte von infizierten Patienten" nachverfolgt werden müssten. Ob das auf digitalem Weg mit entsprechenden Handy-Apps oder auf anderen, analogen Wegen getan werde, müsse noch diskutiert werden, sagte der Bundesgesundheitsminister.

Spahn würdigte die Vorbereitungen der Uni-Klinik Düsseldorf in der Corona-Epidemie. Knapp die Hälfte aller Intensivbetten würden für Corona-Patienten, die beatmet werden müssten, frei gehalten. An der Klinik haben sich 450 Studierende zu einem Einsatz gemeldet, wie Direktor Frank Schneider sagte. Bislang seien allerdings nur 20 von ihnen eingesetzt.

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