Ruhrtriennale hofft trotz Corona auf komplette Spielzeit

Ruhrtriennale hofft trotz Corona auf komplette Spielzeit

Trotz der derzeitigen Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen im Kulturleben plant die Ruhrtriennale für den Spätsommer und Herbst ihr diesjähriges Festivalprogramm. Man gehe auf Basis der aktuellen Risikoeinschätzung davon aus, dass die Ruhrtriennale vom 14. August bis 20. September stattfinden könne, teilte die Festivalleitung am Donnerstag in Bochum mit. Das Festival startete zudem den Vorverkauf.

33 Produktionen und Projekte aus den Bereichen Oper, Schauspiel, Tanz, Konzert und Bildender Kunst stehen auf dem Programm, mehr als 700 Künstlerinnen und Künstler sollen an 17 Spielstätten in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Wuppertal auftreten.

Die Ruhrtriennale lädt jedes Jahr zeitgenössische Künstler ein, die monumentale Industriearchitektur des Ruhrgebiets zu bespielen. Hallen, Kokereien, Maschinenhäuser, Halden und Brachen des Bergbaus und der Stahlindustrie verwandeln sich dabei in Spielorte für Kunst und bieten Inszenierungen an der Schnittstelle verschiedener Kunstformen.

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Es ist ein einmaliges Gedenken: Vertreter der evangelischen Kirche und des Zentralrats der Juden erinnern gemeinsam mit Sinti und Roma an die Schoa und an den Völkermord an den Sinti und Roma - in Auschwitz, dem Ort des Zivilisationsbruchs.