Stiftungen: Klimaziele auch bei Corona-Konjunkturpaketen beachten

Stiftungen: Klimaziele auch bei Corona-Konjunkturpaketen beachten

Vertreter von Stiftungen aus dem deutschsprachigen Raum fordern von der EU die Beachtung der Klimaziele bei Konjunkturpaketen zur Bekämpfung der Corona-Krise. "Das Jahr 2020 ist zentral für den internationalen Klimaschutz, um einer nicht mehr einzudämmenden Erderwärmung entgegenzuwirken", schrieben sie in einem Brief an die Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt am Mittwoch in Osnabrück mitteilte.

Sie fordern darüber hinaus, den "Grünen Deal" der EU-Kommission, mit dem Europa bis 2050 klimaneutral sein soll, entschlossener anzugehen. Zu den Mitunterzeichnern gehören unter anderem Vertreter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, des World Wide Fund For Nature (WWF) der "European Climate Foundation", der BMW Foundation und der Robert Bosch Stiftung.

Die eingeschlagene Richtung der EU-Kommission sei notwendig und richtig, betonten die Organisationen. Allerdings zeigten neueste Erkenntnisse des Weltklimarates, dass die bislang geplanten Anstrengungen nicht ausreichten, um die globale Temperaturerhöhung auf nicht mehr als zwei Grad zu begrenzen. Das neue Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent statt bisher 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, müsse bereits in der ersten Hälfte des Jahres 2020 festgelegt werden. Bisher sei das für die zweite Hälfte geplant.

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