ADAC gegen schärfere Maßnahmen zum Klimaschutz

ADAC gegen schärfere Maßnahmen zum Klimaschutz

Trotz gesteigerter Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor lehnt der ADAC schärfere Maßnahmen zum Klimaschutz ab. "Die bereits getroffenen Maßnahmen konnten ihre volle Wirkung noch nicht entfalten, zumal sie noch nicht annähernd vollständig umgesetzt sind. Das sollte jetzt im Vordergrund stehen", sagte ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag). Die CO2-Bepreisung im kommenden Jahr stelle bereits "einen schmerzhaften Kompromiss" für Autofahrer dar, weil damit erhebliche Belastungen gerade für diejenigen verbunden seien, die auf das Auto angewiesen sind.

Deutschland hatte den Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen im vergangenen Jahr weiter reduziert. Wie Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) bei der Vorstellung der deutschen Klimabilanz 2019 am Montag sagte, erfolgte ein großer Teil der Einsparungen im Energiesektor. Im Verkehrsbereich indes stiegen die Emissionen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7 Prozent an.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) kritisierte die Bundesregierung für ihr Vorgehen beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. "Die von der Bundesregierung geplanten Vorgaben für den Aufbau halb-öffentlicher und privater Ladeinfrastruktur in Gebäuden sind noch nicht ambitioniert genug", sagte eine VDA-Sprecherin den Funke-Zeitungen. So greife es zu kurz, dass bei neuen Gewerbeimmobilien mit mehr als zehn Stellplätzen nur jeder fünfte Stellplatz mit einer Vorbereitung zum Stromtanken ausgerüstet sein muss.

epd kfr

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