In einem Monat ist "Earth Hour"

In einem Monat ist "Earth Hour"

Rund um den Erdball sollen in einem Monat (28. März) um 20.30 Uhr Ortszeit wieder für eine Stunde die Lichter ausgehen. Mit der jährlichen "Earth Hour" werde seit 2007 weltweit ein Zeichen für den Erhalt des Planeten gesetzt, wie die Umweltorganisation WWF als Initiatorin am Freitag in Berlin ankündigte. An der zum 14. Mal stattfindenden Aktion beteiligten sich über 180 Länder auf allen Kontinenten.

Sehenswürdigkeiten wie das Empire State Building, die Pyramiden von Gizeh oder der Eiffelturm würden für eine Stunde in Dunkelheit gehüllt. Ihren Anfang nimmt "Earth Hour" den Angaben zufolge im Inselstaat Samoa, wo die Menschen um 7.30 Uhr deutscher Zeit ihre Lichter ausschalten. 25 Stunden später knipsen die Bewohner der Cookinseln und von Französisch-Polynesien ihre Lampen wieder an und beenden damit die "Earth Hour" für das Jahr 2020.

In Deutschland haben sich nach Angaben des WWF bereits mehr als 250 Städte für die Aktion angemeldet. Unter anderem werden das Brandenburger Tor in Berlin, das Rathaus in Potsdam und die Schlosskirche in Wittenberg für eine Stunde lang unbeleuchtet sein. Auch Privatpersonen könnten "den Stecker ziehen", heißt es. Weltweit beteiligten sich vergangenes Jahr mehr als 7.000 Städte in 180 Ländern an der Aktion.

Ihren Ursprung hat die "Earth Hour" 2007 in Sydney. Ab 2008 entwickelte sich die "Stunde der Erde" zu einer globalen Aktion mit vielen Millionen Teilnehmern auf allen Kontinenten.

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