Priester unterstützen Minderheitskirchen mit fünf Millionen Euro

Priester unterstützen Minderheitskirchen mit fünf Millionen Euro

Mit rund fünf Millionen Euro unterstützt das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe katholische Priester und Diakone in Deutschland, Ost- und Nordeuropa. Die Diözesen der Nordischen Bischofskonferenz werden in diesem Jahr mit 4,25 Millionen Euro gefördert, wie das Bonifatiuswerk am Montag in Paderborn mitteilte. Für die Diözesen in Mittel- und Osteuropa sind 637.500 Euro vorgesehen. Aus den Mitteln werden unter anderem Gehaltszuzahlungen, Bauprojekte und die Anschaffung von Fahrzeugen finanziert.

Rund 2,65 Millionen Euro der Summe werden für Gehälter von Priestern und Diakone in Mittel- und Osteuropa verwendet, wie das Bonifatiuswerk erläuterte. Für den Erwerb von dringend benötigten Fahrzeugen sind 300.000 Euro vorgesehen. Der Bau und die Instandhaltung von Priesterwohnungen wird mit 1,3 Millionen Euro gefördert.

Zur Unterstützung der 379 Priester und Diakone in Mittel-, Ost- und Nordeuropa spenden die katholischen Priester in Deutschland monatlich ein Prozent ihres Gehaltes. Im Vorjahr lag die Gesamtfördersumme bei 5,62 Millionen.

Die priesterlichen Hilfen sei ein starkes und verbindendes Zeichen der Solidarität von Priestern für Priester, erklärte der Generalsekretär des Diaspora-Kommissariats, Monsignore Georg Austen. Der christliche Glaube verpflichte zur Solidarität mit den Mitbrüdern in Mittel-, Ost- und Nordeuropa, die sich unter oftmals sehr schwierigen und finanziell belastenden Bedingungen als Seelsorger für die Menschen und das Gemeinwesen engagierten.

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