Guterres fordert Waffenruhe in Syrien

Guterres fordert Waffenruhe in Syrien

UN-Generalsekretär António Guterres hat sich tief besorgt über die Eskalation der Gewalt im Nordwesten Syriens geäußert. Dutzende Zivilisten seien bei den jüngsten Kämpfen verletzt und getötet worden, mindestens 80.000 Menschen seien geflüchtet, erklärte Guterres am Dienstag in New York.

Guterres prangerte insbesondere die Militärattacken auf Fluchtrouten der Zivilisten an. Er verlangte eine sofortige Waffenruhe. Die Vereinten Nationen und ihre Partner müssten ungehinderten Zugang zu den notleidenden Menschen haben, um sie zu versorgen.

Die Armee des Machthabers Baschar al-Assad und die verbündeten Streitkräfte Russlands versuchen, das Gebiet Idlib und angrenzende Regionen zurückzuerobern. Es handelt sich um eines der letzten großen Gebiete in der Hand der Assad-Gegner.

In Idlib verschanzen sich Zehntausende islamistische Kämpfer, rund drei Millionen Zivilisten harren dort aus. Die Türkei ist ein weiterer Akteur in dem Konflikt. Der Syrien-Krieg begann 2011 mit einem Volksaufstand gegen Assad. Hunderttausende Menschen kamen ums Leben. Millionen Menschen wurden in die Flucht gezwungen.

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