Schulze hofft auf starkes Klima-Signal aus Madrid

Schulze hofft auf starkes Klima-Signal aus Madrid

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hofft zum Ende der Weltklimakonferenz auf ein starkes politisches Signal an alle Mitgliedsländer der Vereinten Nationen. Die Abschlusserklärung des UN-Treffens müsse die Dringlichkeit des Kampfes gegen die Erderwärmung herausstreichen, erklärte Schulze am Freitag in Madrid.

Zum Finale des zweiwöchigen Treffens räumte Schulze ein, dass es noch schwierige Verhandlungen zwischen den Delegationen über den Emissionshandel gebe. Aber selbst wenn eine Lösung in Madrid bei dem Thema Emissionshandel nicht erreicht würde, "ist das kein Drama". Es könne später unter Dach und Fach gebracht werden.

Die Ausgestaltung eines internationalen Emissionshandels ist zentraler Streitpunkt auf der Konferenz. Deutschland und andere Länder bestehen darauf, dass alte Zertifikate nicht in ein neues Regime übertragen werden dürfen.

Weiter sind die Delegationen noch nicht einig, wie armen Ländern bei der Bewältigung von Schäden und Verlusten geholfen werden soll. Chile, das in diesem Jahr die Präsidentschaft der Weltklimakonferenz innehat, erklärte, dass eine Abschlusserklärung wahrscheinlich erst am Samstag zu erwarten sei.

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