Hilfsverein erinnert an Grundrecht auf sauberes Wasser

Hilfsverein erinnert an Grundrecht auf sauberes Wasser

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember hat die Konstanzer Hilfsorganisation "Hoffnungszeichen - Sign of Hope" auf das Menschenrecht auf sauberes Wasser aufmerksam gemacht. In vielen Teilen Afrikas sei dieses grundlegende Recht nicht gewährleistet, teilte "Hoffnungszeichen" am Wochenende mit. "Wasser bedeutet Leben. Doch weltweit wird Millionen Menschen dieses Recht verwehrt", erklärte Klaus Stieglitz, Menschenrechtsexperte und zweiter Vorstand des Vereins. Im Südsudan hätten über 600.000 Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Man könne belegen, dass unter anderem der malaysische Ölkonzern Petronas im nördlichen Südsudan durch die Abfallentsorgung bei der Förderung und Weiterverarbeitung von Erdöl das Grund- und Trinkwasser vieler Menschen verschmutzt habe, so Stieglitz.

Der Verein fordere ein Ende der Trinkwasserverschmutzung, medizinische Behandlung sowie Zugang zu sauberem Wasser für die Betroffenen, sagte Stieglitz. Eine klare Gesetzgebung zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt und ein Lieferkettengesetz könnten dazu beitragen, dass Unternehmen Menschenrechte in ihren Lieferketten beachteten.

Die überkonfessionelle Konstanzer Organisation engagiert sich nach eigenen Angaben seit 26 Jahren im zentralen Ostafrika für den Zugang zu sauberem Wasser. Man helfe mit dem Bau von Trinkwasser-Brunnen und Wasserspeichern und leiste Hilfe bei Hygienemaßnahmen und mit einfachen sanitären Anlagen.

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