Pfadfinder holen Friedenslicht aus Wien

„Pfadfinder als Lichtträger“

© rdp/C.Schnaubelt

Seit 1996 reihen sich „Pfadfinder als Lichtträger“ und Menschen guten Willens immer mehr ein und verteilen das Licht (Archivbild).

Pfadfinder holen Friedenslicht aus Wien
Die Aktion Friedenslicht aus Betlehem steht in diesem Jahr unter dem Motto "Mut zum Frieden". Damit soll ein klares Zeichen für Völkerverständigung gesetzt werden, teilten die deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände am Mittwoch in Berlin mit.

Am Samstag vor dem 3. Advent werde eine deutsche Pfadfinder-Delegation das Friedenslicht in Wien entgegennehmen und am 15. Dezember zum 26. Mal mit dem Zug nach Deutschland bringen, hieß es weiter. Das Licht wird bei Gottesdiensten und Aussendungsfeiern bis Heiligabend an über 500 Orten in Deutschland "an alle Menschen guten Willens" weitergegeben.

In den Ringen deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (RDP/RdP) sind die fünf weltweit anerkannten deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände, der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Bund Moslemischer Pfadfinder und Pfadfinderinnen Deutschlands (BMPPD), die Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP), organisiert.

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Muslimische Pfadfinder auf dem Kirchentag
Muslimische Pfadfinder auf dem Kirchentag

Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet das ORF-Friedenslichtkind das Licht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit 26 Jahren verteilen die fünf deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Allein in Deutschland sind den Angaben zufolge rund 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit mehr als 50 Millionen.

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