Festgottesdienst zum Bischofswechsel in Berlin

Festgottesdienst zum Bischofswechsel in Berlin

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz bekommt einen neuen Bischof. Nach zehn Jahren im Amt übergibt Markus Dröge das Bischofsamt am Samstag in einem Festgottesdienst in Berlin an Christian Stäblein. Die Regierungschefs von Berlin und Brandenburg, Michael Müller und Dietmar Woidke (beide SPD), würdigten die beiden Theologen am Freitag als bedeutende Persönlichkeiten. Woidke und Müller wollen in dem Gottesdienst auch Grußworte sprechen.

Stäblein und Dröge stünden für ein "aus dem christlichen Glauben kommendes Engagement für die Zivilgesellschaft", betonte Berlins Regierender Bürgermeister Müller. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke erklärte in Potsdam, zum Wohl der Gesellschaft sei ein gutes Miteinander von Kirche und Staat wichtig.

Brandenburg verdanke Bischof Dröge sehr viel, betonte Woidke: "Er stand und steht in der ersten Reihe, wenn Demokratie, Rechtsstaat und Menschlichkeit verteidigt werden müssen." Auf die künftige Zusammenarbeit mit Stäblein freue er sich sehr. "Das großartige soziale Engagement kirchlicher Organisationen und Verbände ist für unser Land unentbehrlich", betonte der Ministerpräsident: "Kirche gibt denen eine Stimme, die in unserer Gesellschaft zu wenig gehört werden."

Zum Bischofswechsel werden rund 700 geladene Gäste erwartet, darunter Gemeindemitglieder, Bischöfe anderer evangelischer Landeskirchen und der katholische Berliner Erzbischof Heiner Koch.

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