UN: Irakische Regierung muss auf Protestierende eingehen

UN: Irakische Regierung muss auf Protestierende eingehen

Bei den schweren Unruhen im Irak sind laut den UN immer mehr Opfer zu beklagen. Seit Anfang Oktober seien landesweit 269 Todesfälle und mindestens 8.000 Verletzte registriert worden, teilte das Hochkommissariat für Menschenrechte am Freitag in Genf mit. Die Dunkelziffer könnte viel höher liegen. Die Sicherheitskräfte gingen mit rücksichtsloser Gewalt gegen Protestierende vor.

Vor allem junge Arbeitslose hatten vor Wochen mit Protestzügen gegen die miserable Beschäftigungslage und soziale Ungerechtigkeit begonnen. Das UN-Hochkommissariat forderte ein Ende der Gewalt. Die Regierung in Bagdad müsse auf berechtigte Anliegen der Demonstrierenden eingehen.

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