28. Kurt Weill Fest will Grenzen austesten

28. Kurt Weill Fest will Grenzen austesten

Das Kurt Weill Fest stellt vom 28. Februar bis zum 15. März 2020 die Frage "Was sind Grenzen?" in den Mittelpunkt seines Programms. Insgesamt 53 Veranstaltungen wird es in Theatern, Kirchen, historischen Stätten, Museen und ungewöhnlichen Orten in Dessau-Roßlau, Magdeburg, Halle und Wörlitz geben, wie die Veranstalter am Donnerstag in Dessau-Roßlau mitteilten. Zu den Mitwirkenden gehören 650 Künstler, die in 21 Spielstätten auftreten werden.

Zu den Künstlern zählen Rolando Villazón, Thomas Quasthoff, Martina Gedeck, Julia Engelmann, Tim Fischer und das Moka Efti Orchestra, die Bigband aus der bekannten TV-Serie "Babylon Berlin". Als Artist-in-Residence konnte der Sänger und Schauspieler Vladimir Korneev gewonnen werden, so die Organisatoren. Mit dem Motto "Was sind Grenzen?" seien Künstler und Zuschauer eingeladen, sich mit dem Begriff der Grenze auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Schließlich habe Kurt Weill selbst wiederholt künstlerische, geographische und politische Grenzen überschritten, hieß es.

Neben den großen Konzerten stehen auch Führungen und Konzerte von Nachwuchskünstlern auf dem Programm. Festspiel-Intendant Jan Henric Bogen sagte, die Frage "Was sind Grenzen?" könnte einerseits kaum aktueller sein und sei andererseits sehr relevant für das Werk Weills: "Sie lädt zum angeregten Nachdenken und Diskutieren ein."

Die 27. Auflage des Kurt Weill Festes knackte in diesem Jahr mit rund 22.000 Gästen einen Besucherrekord. Der deutsch-amerikanische Komponist Weill wurde am 2. März 1900 in Dessau geboren, er starb am 3. April 1950 in New York.

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