Trump fordert Schutz von Religionsfreiheit weltweit

Trump fordert Schutz von Religionsfreiheit weltweit

Nicht Klimaschutz, sondern Religionsfreiheit stand im Mittelpunkt einer Ansprache von US-Präsident Donald Trump am Montag im UN-Hauptquartier in New York. In Gegenwart von UN-Generalsekretär António Guterres forderte Trump alle Regierungen der Welt auf, vereint gegen Diskriminierung und Verfolgung von Gläubigen vorzugehen. Rund 80 Prozent aller Menschen lebten in Ländern, in denen die Religionsausübung bedroht, gefährdet oder verboten sei, sagte Trump.

Der US-Präsident betonte, der Schutz der Religionsfreiheit sei für ihn eines der wichtigsten Anliegen. Jeden Tag würden weltweit geschätzt elf Christen wegen ihres Glaubens getötet. Trump sprach bei einer von der US-Regierung einberufenen Veranstaltung zur Religionsfreiheit. Zugegen waren Vertreter von Regierungen weltweit und Opfer religiöser Verfolgung. Trump kündigte die Gründung einer Koalition von US-Unternehmen für Religionsfreiheit an.

Trumps Auftritt wurde von konservativen Evangelikalen begrüßt, die zu den Stammwählern des republikanischen Präsidenten zählen. Es sei bemerkenswert, dass der Präsident dem New Yorker Klimagipfel mit seinem "imaginären Problem" fernbleibe, um zum "sehr realen Problem der weltweiten Verfolgung von Gläubigen zu sprechen", erklärte der texanische Baptistenpastor Robert Jeffress im TV-Sender Fox News.

Trump bedankte sich in seiner Ansprache bei Baptistenprediger Franklin Graham und bei der Fernsehpredigerin Paula White. Der Schutz der Glaubensfreiheit gilt als ein Hauptthema von Trumps Außenpolitik. Außenminister Mike Pompeo hat dieses Jahre eine mehrtägige Konferenz zum Thema abgehalten. Besonders nachdrücklich kritisiert wurden dabei China, der Iran, Nordkorea und Myanmar.

Trump hielt seine Ansprache nicht im UN-Hauptversammlungssaal, sondern nach Angaben des US-Außenministeriums im Konferenzraum drei im Keller des UN-Gebäudes.

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