Dortmunder Polizeipräsident lobt Kirchentagsbesucher

Dortmunder Polizeipräsident lobt Kirchentagsbesucher

Nach Ende des 37. Deutschen Evangelischen Kirchentages im Revier hat der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange ein positives Fazit der fünftägigen Großveranstaltung gezogen. "Wir als Polizei blicken auf einen sehr gelungenen und äußerst friedlichen Kirchentag zurück", sagte Lange am Sonntag nach den Abschlussgottesdiensten. Über 120.000 Gäste hätten Dortmund in den vergangenen Tagen mit ihren Schals grün gefärbt und "für eine unglaublich positive Stimmung gesorgt".

Lange hob den offenen und respektvollen Umgang zwischen Kirchentagsbesuchern und Polizisten hervor: "Viele meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berichten von großer Dankbarkeit und Wertschätzung, die ihnen entgegengebracht worden sind." Durch das professionelle und enge Zusammenwirken von Veranstalter, Polizei und anderen beteiligten Organisationen sei der Kirchentag in Dortmund ein voller Erfolg geworden.

Mehr als 1.000 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörden hatten für die Sicherheit der Besucher gesorgt. Zum Eröffnungs- und Abschlusstag am Mittwoch und Sonntag waren jeweils rund 700 Rettungskräfte vor Ort. Zum Sicherheitskonzept gehörten auch Straßensperrungen und Lkw-Fahrverbote.

Um den Sanitätsdienst und den Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen kümmerten sich in den fünf Tagen 1.000 Einsatzkräfte der Johanniter-Unfallhilfe. Darüber hinaus waren 4.000 ehrenamtliche Helfer unterwegs, um beispielsweise die Besucherströme zu lenken. Täglich waren laut Polizei zudem rund 230 Ordnungskräfte der Stadt Dortmund im Einsatz.

Der Kirchentag in Dortmund stand unter der Losung "Was für ein Vertrauen". Die Großveranstaltung ist alle zwei Jahre in einer anderen Stadt zu Gast. Für 2021 ist zum dritten Mal ein Ökumenischer Kirchentag geplant, der in Frankfurt am Main stattfindet.

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