Neuer Mormonen-Präsident ernannt

Der Präsident des Kollegiums der Zwölf Apostel der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Russell M. Nelson,

Foto: dpa/Rick Bowmer

Russell M. Nelson

Neuer Mormonen-Präsident ernannt
Neuer Präsident von weltweit rund 16 Millionen Mormonen ist der Mediziner Russell M. Nelson.

Wie die "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage" am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte, tritt der 93-jährige frühere Chirurg Nelson die Nachfolge von Präsident Thomas S. Monson an, der am 2. Januar 2018 gestorben ist. Die 1830 vom US-Amerikaner Joseph Smith (1805-1844) gegründete Gemeinschaft gilt als eine der erfolgreichsten Neureligionen und ist US-amerikanisch geprägt.

Nach Auffassung der weltweit ökumenisch verbundenen Kirchen gehören die Mormonen nicht zu den christlichen Kirchen. Der Evangelischen Zentralstelle für Weltanschauungsfragen in Berlin zufolge ist die mormonische Lehre mit der biblisch-christlichen Theologie nicht vereinbar.

In Deutschland gibt es nach eigenen Angaben der Kirche 40.000 Mormonen. Die Religionsgemeinschaft ist in Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt.

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