Katharina-Luther-Stube in Torgau wiedereröffnet

Katharina-Luther-Stube in Torgau wiedereröffnet
Nach mehrmonatigem Umbau ist am Samstag die Katharina-Luther-Stube im sächsischen Torgau wiedereröffnet worden.

Zum 500. Reformationsjubiläum biete die überarbeitete Ausstellung "viele Einblicke in das bewegte Leben und Wirken der Frau, die der Reformator Martin Luther (1483-1546) selbst respektvoll 'Herr Käthe'" genannt habe, teilte die Torgauer Stadtverwaltung mit. In fünf Abschnitten stelle die Schau das Leben und Wirken Katharina von Boras (1499-1552) angesichts der Umbrüche im 16. Jahrhundert dar.

In dem Renaissance-Wohnhaus starb Katharina von Bora im Jahr 1552 im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Kutschenunfalls vor den Toren der Stadt. Die bundesweit einzige Gedenkstätte für die Ehefrau des Reformators Martin Luther wurde 1996 eröffnet. 

Die evangelische Kirche feiert noch bis Ende Oktober 500 Jahre Reformation. Am 31. Oktober 1517 hatte Martin Luther seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht. Der legendäre Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in die evangelische und die katholische Kirche zur Folge hatte.

 

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