Chemnitz benennt sich um in Martin-Luther-Stadt

Das "Temporary Museum of Modern Marx" in Chemnitz von 2008.

Foto: epd-bild/Wolfgang Schmidt

Das "Temporary Museum of Modern Marx" von 2008 rund um das Karl-Marx-Monument in Chemnitz.

Chemnitz benennt sich um in Martin-Luther-Stadt
Zum Höhepunkt der Veranstaltungsreihe "Luther & Marx" wird sich die ehemalige "Karl-Marx-Stadt" Chemnitz im Reformationssommer 2017 in Martin-Luther-Stadt umbenennen.

Diese Stadt in Sachsen kennt sich aus mit Doppelnamen: Chemnitz hieß zu DDR-Zeiten von 1953 bis 1990 offiziell "Karl-Marx-Stadt". Im Reformationsjubiläumsjahr 2017 wird sich die Stadt nun offiziell in Martin-Luther-Stadt umbenennen. Die feierliche Zeremonie im Reformationssommer ist der Höhepunkt der Veranstaltungsreihe namens "Luther & Marx", mit der Chemnitz - selbst eigentlich keine Lutherstadt - das Reformationsjubiläum feiert.

Der neue Name soll vom 1. April bis zum 31. Oktober 2017 gelten. Dann planen Bürgermeister und Stadtverwaltung eine Bürgerbefragung zur Frage, ob die Umbenennung in "Martin-Luther-Stadt" dauerhaft bleiben soll.

"Wir gehen im Reformationsjubiläumsjahr, wo alle erwarten, dass bestimmte Töne angeschlagen werden, einen unkonventionellen Weg", zitiert der MDR den Literaturprofessor Christoph Fasbender von der TU Chemnitz zu der Veranstaltungsreihe. Auch wenn es unkonventionell wäre, findet die Umbenennung natürlich nicht statt, aber am ersten April darf man sich ja mal einen Scherz erlauben.

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