Langjährige Geisendörfer-Geschäftsführerin Selle tot

Murri Selle im Jahr 2003 am Rande der Geisendörfer-Preisverleihung im Grossen Sendesaal im Haus des Rundfunks in Berlin.

Foto: epd-bild/Andreas Schölzel

Murri Selle im Jahr 2003 am Rande der Geisendörfer-Preisverleihung im Grossen Sendesaal im Haus des Rundfunks in Berlin.

Langjährige Geisendörfer-Geschäftsführerin Selle tot
Murri Selle, die langjährige Geschäftsführerin des Robert-Geisendörfer-Preises, ist tot.

Nach Angaben ihrer Familie starb Murri Selle in der Nacht zum Dienstag im Alter von 80 Jahren in München. Bis zu ihrem Ruhestand 2002 organisierte sie 19 Jahre lang den evangelischen Robert-Geisendörfer-Medienpreis.

Selle war zuvor persönliche Mitarbeiterin von Robert Geisendörfer (1910-1976), dem Nestor der evangelischen Publizistik. Geisendörfer war Rundfunkbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und Gründer des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) in Frankfurt am Main.

Murri Selle wurde am 3. November 1936 geboren und auf den Vornamen Helgard getauft. Sie trat 1974 in das GEP ein. Von München aus organisierte sie den Geisendörfer-Preis und engagierte sich über Jahrzehnte für den Weltverband für christliche Kommunikation (WACC/World Association für Christian Communication).

Die Organisation des Geisendörfer-Preises liegt seit 2002 in den Händen von Claudia Cippitelli im GEP in Frankfurt am Main. In diesem Jahr wird die renommierte Auszeichnung für Rundfunk und Fernsehen zum 34. Mal vergeben.

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