Pfadfinder verteilen Friedenslicht aus Bethlehem

Pfadfinder verteilen Friedenslicht aus Bethlehem
Die Aktion beginnt am Sonntag und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Hoffnung schenken - Frieden finden". Damit wollen die Pfadfinder ein Zeichen für Gastfreundschaft und für Menschen auf der Flucht setzen.

Das in der Geburtsgrotte Christi entzündete Licht wird von Bethlehem zunächst nach Wien gebracht und dort von Pfadfinderdelegationen aus verschiedenen europäischen Ländern abgeholt. Am Sonntag erreicht es mit dem Zug auch rund 30 deutsche Städte. In zentralen Aussendungsgottesdiensten in den Bistümern wird das Licht dann weitergereicht an Gruppen und Gemeinden.

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Wer auf dem evangelischen Kirchentag in Dortmund die Orientierung verloren hat, wandte sich an die Pfadfinderinnen. Mit Schildern, Karten und Plänen wiesen sie jedem Besucher den Weg. Mit dabei: Der Stamm der moslemischen Pfadfinder Deutschlands.
Camp des Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in Wittenberg.
Die evangelischen Pfadfinder haben einen neuen Bundesvorstand. Am Samstagabend wählten die Delegierten der 49. Bundesversammlung des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) auf Burg Rieneck Neals Nowitzki, Natascha Sonnenberg und Oliver Mahn.

Bis zum Heiligen Abend wird das Licht dann in Gottesdiensten in den Gemeinden weitergegeben. Von dort tragen es die Pfadfinder auch in Familien, Krankenhäuser und Schulen, in Verbände, öffentliche Einrichtungen, in Altenheime und zu Obdachlosen, in benachbarte Moscheen und Synagogen.