Gedenkstätte für Opfer des Flugzeugabsturzes wird eingesegnet

Gedenkstätte für Opfer des Flugzeugabsturzes wird eingesegnet
Eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die Opfer des Germanwings-Absturzes wird am Freitag im westfälischen Haltern am See offiziell eröffnet. In einer ökumenischen Feierstunde wird die Stätte auf dem kommunalen Friedhof in Anwesenheit der Angehörigen der Opfer eingesegnet.

Die Einsegnung nehmen der katholische Pfarrer Martin Ahls und der evangelische Pfarrer Karl Henschel vor. Auf dem zum Friedhof gehörenden Gelände der Gedenkstätte sind fünf der bei dem Absturz ums Leben gekommenen Schüler bestattet.

Die Gedenkstätte besteht aus einem Granitblock, auf dem die Namen der 16 Schüler und zwei Lehrerinnen stehen, sowie aus je einem Baum für jedes Opfer. Die Bäume sind ähnlich einer Schulklasse gegenüber dem Granitblock angeordnet, der ein Lehrerpult symbolisiert. Vor einer Woche war ein weiterer Gedenkort auf dem Schulgelände des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern eingeweiht worden. Dort erinnert eine große stählerne Tafel an die Opfer, die auf dem Rückweg von einem Schüleraustausch in Spanien waren.

Der Airbus A320 der Gesellschaft Germanwings war am 24. März auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf über den französischen Alpen abgestürzt. Alle 150 Menschen an Bord kamen dabei ums Leben. Der Co-Pilot der Maschine führte den Absturz nach Erkenntnissen der Ermittler absichtlich herbei.

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