Schneider-Ludorff bleibt Präsidentin des Evangelischen Bundes

Schneider-Ludorff bleibt Präsidentin des Evangelischen Bundes
Die 48 Jahre alte Theologin steht seit 2008 an der Spitze der Organisation, die sich für die Einigung des Protestantismus einsetzt.

Die Kirchenhistorikerin Gury Schneider-Ludorff bleibt für sechs weitere Jahre Präsidentin des Evangelischen Bundes. Die 48-jährige Theologin setzte sich bei der Zentralvorstandssitzung gegen den Leipziger Kirchenhistoriker Klaus Fitschen (53) durch, wie der Evangelische Bund am Freitag in Bensheim mitteilte. Schneider-Ludorff steht seit 2008 an der Spitze des Evangelischen Bundes, der in der Einigung des Protestantismus seine vorrangige Aufgabe sieht.

Der 1886 gegründete Verband ist Träger des Konfessionskundlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland im südhessischen Bensheim. Vizepräsident ist der evangelische Militärbischof Sigurd Rink (53).

Nach dem Studium der Theologie in Frankfurt am Main, Rom und Heidelberg war Schneider-Ludorff zunächst an der Friedrich-Schiller-Universität Jena tätig. Seit 2005 lehrt die bayerische Pfarrerin Kirchen-, Dogmen- und Theologiegeschichte an der Augustana-Hochschule Neuendettelsau. Bis zum Sommersemester 2014 war sie Rektorin der Hochschule.

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