Berlin lädt zur dritten "Langen Nacht der Religionen"

Berlin lädt zur dritten "Langen Nacht der Religionen"
Fast 100 Synagogen, Kirchen, Moscheen, Tempel und Gemeindehäuser öffnen am 6. September in Berlin ihre Türen.

An der dritten "Langen Nacht der Religionen" beteiligen sich neben Christen, Juden und Muslimen auch zahlreiche andere Glaubensgemeinschaften, teilte Koordinator Thomas Schimmel am Montag mit. Besucher können sich in Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen oder Hausführungen über die Religionsgemeinschaften informieren.

Menschen unterschiedlicher Weltanschauungen sollten miteinander ins Gespräch kommen können, hieß es. Berlin gilt mit mehr als 250 Religionsgemeinschaften als eine der vielfältigsten multireligiösen Metropolen in Europa.

Antisemitische Parolen bei Demonstrationen zum Nahost-Konflikt hätten zuletzt ein Bild der Intoleranz und der Unversöhnlichkeit der Religionen gezeichnet, betonte Schimmel. Diesem Eindruck solle mit der "Lange Nacht der Religionen" entgegengewirkt werden. Kernthemen aller Religionen seien Frieden, Liebe zwischen den Menschen und ihr Weg zum Glück.

 

Meldungen

Top Meldung
Die Vesperkirchen in Nürnberg und Schweinfurt sollen trotz hoher Corona-Infektionszahlen nicht ausfallen. Sie werden Anfang 2021 aber in neuer Form und deutlich kleiner geplant, wie die Organisatoren sagten.