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Glaube und Theologie
Sehr geehrter Herr Pastor!
Zuerst mal vielen Dank, dass Sie und ihre Kollegen diese Seite führen. Sie hat mir schon in einigen Belangen sehr weitergeholfen. Hoffentlich können Sie mir auch auf meine Frage eine Antwort geben.
Ich bin römisch-katholisch getauft, männlich, nicht in einer festen Beziehung und seit einiger Zeit ist der Glaube ein wichtiger Teil meines Lebens.
Ich fühle mich von Männer- wie Frauenfüßen sexuell besonders angezogen und befriedige mich daher auch zu Fußbildern und -videos selbst. Ich habe auch schon mit anderen Leuten, die sich zu Ähnlichem angezogen fühlen, über das Internet Bilder ausgetauscht und mit ihnen gechattet. Zuerst dachte ich, dass sei für Gott sicher kein Problem, immerhin hat er mir diesen "Fetisch" ja gegeben. Doch dann begann ich zu recherchieren, was die Bibel und auch die Kirchen dazu sagen. Und da begannen, die Schuldgefühle in mir hochzukommen. Aus der Bibel wurde ich selbst nicht wirklich schlau, ob mein sexuelles Verhalten Sünde ist oder nicht, und bei den Auslegungen kommt es drauf an, wie "konservativ" oder "progressiv" der Verfasser ist. Irgendwie habe ich auch Angst, in die Hölle zu kommen.
Wie denken Sie, dass ich weiter mit diesen Präferenzen umgehen soll? Ist es in Ordnung, sie online mit anderen auszuleben bzw. wo beginnt da "Sünde" oder ein unchristliches Verhalten?
Es wäre wirklich super, wenn sie mir Bibelstellen zu diesem Thema, sofern sie passende wissen, geben könnten.
Vielen Dank für Ihre Antwort schon im Voraus.
Freundliche Grüße
Sehr geehrter Herr Muchlinsky,
lange schon beschäftigt mich diese eine Frage: Können/dürfen ungläubige Selbstmörder bei Jesus sein?
Ich hatte zwei Freunde, (beide leider nicht bei Jesus gewesen, nach meinem Kenntnisstand), die sich leider selbst getötet haben (beide waren depressiv). Mich treibt diese Frage täglich um; ich habe Angst, dass ich jene zwei Freunde nicht wiedersehen werde. Das macht mich sehr traurig. Einmal habe ich intensiv gebetet, fiel danach in Schlaf und hatte einen sehr realen Traum; - es war eher wie eine Szene, an der ich teilhaben durfte - dort vernahm ich die Stimme eines meiner Freunde, die nur zwei Worte sagte: Trennung und Dunkelheit. Dann vernahm ich eine Stimme von oben her, die sagte: Es gibt keine Dunkelheit, die nicht erhellt werden kann durch Jesus Christus. Es gibt keine Trennung, die nicht überbrückt werden kann durch Jesus Christus. Danach endete der Traum. Es hat sich dergestalt zugetragen. Dies waren eindeutig die Worte, die gesagt wurden. Es klingt wie eine Antwort bzw eine Zusicherung.
Was denken Sie? Ich weiß, dass das Urteil Jesu gerecht ist und sein wird.
Vielen Dank für ihre Antwort.
Herzlichste Grüße
Anne-Kathrin