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"Stitch by Stitch" bietet geflüchteten Frauen eine Chance

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"Stitch by Stitch" bietet geflüchteten Frauen eine Chance
Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Iman M. Khatbi, 39, aus Syrien hat Modedesign studiert und in Aleppo ein Atelier mit vierzig Schneiderinnen geführt. In einem Land, in dem oft die Männer das Sagen haben, war sie ihre eigene Chefin. Drei Monate nach ihrer Ankunft in Deutschland hat sie bei "Stitch by Stitch" angefangen.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Reyhane Heidari, 24, aus Afghanistan ist sozusagen mit der Nähmaschine aufgewachsen. Ihr Vater war Schneider und schon mit sieben Jahren nähte sie die ersten Kleider für ihre Puppen.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

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Die Modedesignerin Claudia Frick, 44, ist Mitbegründerin von "Stitch by Stitch". Sie gibt ihren Mitarbeiterinnen wichtige Hinweise und kontrolliert die Arbeit der jungen Frauen. Esraa aus Syrien ist eine der sieben Frauen im Team.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Anrufe auf Deutsch sind für die Frauen ein Graus. Am Ende nimmt Reyhane ihren Mut zusammen, Unterstützung bekommt sie von Nicole von Alvensleben.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

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Die Schneiderwerkstatt "Stitch by Stitch" in Frankfurt am Main fertigt kleine Serien-Produktionen für lokale Start-Up Mode Labels an.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Mansoureh Kazimi, 25, ist in Teheran aufgewachsen und jetzt Auszubildende bei "Stitch by Stitch". Sie ist mit ihrem Mann und ihrem Kind erst in die Türkei geflohen, wo sie in einer Kleiderfabrik im Akkord arbeitete.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Die Gründerinnen von "Stitch by Stitch" Nicole von Alvensleben und Claudia Frick sehen sich im Showroom von Coco Lores um. Einige Teile sind in ihrer eigenen Nähwerkstatt entstanden.

Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch

Foto: Sascha Montag/Zeitenspiegel

Die Auftragsbücher von "Stitch by Stitch" sind voll, Claudia Frick und Nicole von Alvensleben suchen sogar nach Verstärkung für ihr Team. Und irgendwann würden sie ihr Modell auch gerne in anderen Städten etablieren.

Rucksäcke, Taschen und Kleidungsstücke für junge Modelabels, die ihre Kollektionen lokal und nachhaltig produzieren wollen - das alles produziert "Stitch by Stitch" in Frankfurt am Main. Das besondere der Schneiderei sind jedoch die Mitarbeiterinnen: Sie sind aus ihrer Heimat geflohen und mussten sich in Deutschland ein neues Leben aufbauen. "Stitch by Stitch" hilft ihnen dabei, es ist ein Sozialunternehmen, in dem traditionelle Stick- und Nähtechniken aus den Heimatländern der Schneiderinnen auf deutsches Design treffen sollen.