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Echte Handarbeit: So werden Paramente hergestellt

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Echte Handarbeit: So werden Paramente hergestellt

Parament ist der Sammelgriff für die Kanzel-, Altar- und Lesepultbehänge, die den Kirchenraum schmücken. Der Begriff stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie "den Tisch bereiten" (parare mensam) oder "den Geist bereiten" (parare mentem). Die Paramente sollen die Aufmerksamkeit auf die liturgische Handlung lenken. Ihre Farbe ändert sich im Laufe des Kirchenjahres. Im Advent schmückt ein ein violettes Tuch den Altar, an Heiligabend und anderen hohen Kirchenfesten ist es weiß. Zu Pfingsten und besonderen Gemeindefesten wird die Farbe Rot genutzt, Grün in der festlosen Zeit nach Epiphanias und Schwarz an Trauertagen. Darauf zu sehen sind grafische Muster und christliche Symbole, die per Hand auf die Stoffe gestickt werden. Die Fotografien von Johanna Ulmschneider zeigen die aufwendige Herstellung in der Werkstatt der "Kaiserswerther Paramente" in Düsseldorf. Mehr zur Fotografin unter www.johanna-ulmschneider.de.

Johanna Ulmschneider
Infos zur Serie
Ohne Handwerk sind viele Kirchengebäude, ist auch manch kirchliches Leben, nicht denkbar, wenn man an Glasmaler, Talarschneider, Kerzengießer oder Orgelbauer denkt. Auch hat das Handwerk mit Josef von Nazaret eine lange Tradition. Wir blicken in die Werkstätten.