Rettung in Sicht - Die "Sea-Watch 4" vor Libyen im Einsatz

Galerie Sea-Watch 4-2 Rettungseinsatz

©epd-bild/Thomas Lohnes

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Rettung von ueber 70 Migranten aus einem Schlauchboot am 23.08.2020 von der Sea Watch 4 aus Seenot.

Foto: epd-bild/Thomas Lohnes

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Bändchen und erste Hilfe

Die an Bord genommenen Flüchtlinge werden registriert, es wird Fieber gemessen, Frauen von Männern getrennt, allein reisende Kinder identifiziert, es wird überprüft, ob die Menschen Waffen oder Feuerzeuge dabei haben und allen wird aus ihren Schwimmwesten geholfen. Danach bekommen sie ein farbiges Bändchen ans Handgelenk.

 

Anika Kempf

Flucht und Vertreibung

Die Bibel kennt viele Geschichten von Menschen auf der Flucht und auf dem Weg - Abraham, Mose, Paulus sind nur einige ihrer Namen. Die größte Völkerwanderung des Jahrtausends ist in Gange. Schon seit die Erde Menschen beherbergt, spielen Flucht und Vertreibung eine Rolle. Sei es aus wirtschaftlichen, ökologischen oder politischen Gründen.
Rettung in Sicht - Die "Sea-Watch 4" vor Libyen im Einsatz
Seit Freitag, 21.8.2020, patrouilliert die "Sea-Watch 4" in der Rettungszone vor Libyen. Bereits am Samstag hatte das mit kirchlichen Spenden organisierte und zum Rettungsschiff umgebaute frühere Forschungsschiff sieben Menschen an Bord genommen. Dann folgten mehrere Rettungseinsätze kurz hintereinander, bei denen insgesamt über 200 Flüchtlinge aus dem Mittemeer gerettet wurden.

Die Crew, Mitarbeiter und freiwillige Helfer*innen hatten sich vor und auf der Hinreise auf diesen Einsatz vorbereitet, doch die ersten Einsätze verlangen ihnen einiges ab, wie die Pfarrerin Constanze Broelemann in Ihrem Blog "Seenotizen" auf evangelisch.de schildert.