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Glaube und Theologie
Was ich in einer anderen Frage gelesen habe, ähnelt sich mit meinem Erlebnis. Ich war Mitte 20 und musste laut Diagnose eines Arztes annehmen, keine Kinder bekommen zu können. Ich bat Gott um Hilfe und machte in meiner Not einen Handel: Er könne das Kind ja wiederhaben. Seit ich mit 28 meinen Sohn bekommen habe, frisst mich die Angst auf, ihn wieder hergeben zu müssen. Er ist nun mit 39 selber Vater zweier süßen Kinder. All diese Jahre lebe ich in der schrecklichen Angst, der Handel wird fällig. Ich weine jeden Tag. Und wenn mein Sohn mir erzählt, was er und seine Familie alles unternommen haben und wie schön es ist, plagt mich die Sorge, dass er das meinetwegen verlassen muss. Ich kann das niemandem erzählen, und es zermürbt mich, und ich bitte Gott um Verzeihung, dass ich ihm damals nicht vertraut hatte. Wird er mir meine damalige Naivität vergeben und meinem Sohn ein langes gutes Leben bereiten, an dem ich auch teilhaben darf?