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Glaube und Theologie
Hallo Herr Muchlinsky,
Ich bin trans* und in enger Bindung zur evangelischen Kirche und meiner Gemeinde aufgewachsen.
Als ich mich als trans* geoutet habe, hatte ich große Sorge, nicht von Gott und der Kirche akzeptiert zu werden. Ich habe mit vielen Gläubigen und Kirchenmitgliedern lange Gespräche über das Thema geführt und war positiv überrascht von der Offenheit und Toleranz unserer Glaubensgemeinschaft.
Jedoch reichten mir diese Gespräche irgendwann nicht mehr aus, um mich von Gott akzeptiert und geliebt zu fühlen. Ich brauchte eine eindeutige Aussage, am liebsten von Gott selbst.
Ich fand schließlich das Buch "Jesus liebt trans*" von Klaus-Peter Lüdke und mit dem Buch eine fast endgültige Antwort auf meine Frage.
Heute bin ich trotz meiner negativen Erfahrungen und dem Leid, das viele Trans*Personen immer wieder erfahren, der festen Überzeugung, dass Gott ALLE seine Kinder liebt und auf JEDEM Weg begleitet. Egal ob trans*, schwul, bisexuell, lesbisch...
Ich komme nun endlich zu meinen eigentlichen Fragen an Sie:
Kennen Sie das Buch/den Autor?
Wenn ja, wie ist Ihre Meinung dazu?
Was würden Sie einer jungen Trans*Person sagen, die aufgrund von Diskriminierung und Hasserfahrungen an Gottes Liebe und Unterstützung zweifelt?
Ich danke Ihnen für die Möglichkeit Antworten auf wichtige Fragen zu finden und freue mich auf Ihre Antwort!