Esoterik und Atheismus

Religionskritik, Alternativen, auch Spiritualität in völlig neuen Formen - evangelische Christen setzten sich damit auseinander.
"Psychologie heute" wirbt für die gesundheitsfördernde Wirkung von Meditation, allerdings scheinen dort m.E. Buddhisten und TM-Jünger das Wort zu führen. Ich selbst war mal in einer kassenfinanzierten Reha-Klinik, in der wir täglich Zen-Meditation praktizieren mussten und ich hatte das Gefühl, mich immer weiter von mir zu entfremden anstatt zu mir zu finden. Im Web habe ich gefunden, dass Mitarbeiter dort bei Osho engagiert sind, andere sind Anthroposophen.
Ist Meditation nun gesund oder gefährlich? Es gibt vier Dinge, die ich mit meinen christlichen Werten nicht in Übereinstimmung bringen kann:
- Die Lebensfeindlichkeit: Bei Gefahr/Unrecht weitermeditieren und die Gedanken nicht bewertend ziehen lassen?
- Leid und Trauer dürfen nicht ausgesprochen, sondern müssen wegmeditiert werden. - Der Mensch ist angebl. allmächtig und an allem selbst Schuld. (Erbkrankheite, Gewalttaten, Unfälle)
- Man meditiert ins Leere anstatt zu seinem Herrn hin. Warum ist es nicht genau so gesund/gesünder, über einen Psalm oder Bibelvers zu meditieren? Ich glaube, es hätte einen Aufstand gegeben, hätte ich die Bibel in den Meditationsraum mitgenommen.
Und warum malen eigentlich so viele (auch christliche) spirituelle Begleiter Mandalas statt Labyrinthe? Osho sagt, er lehnt Christentum ab, weil Jesus zu aggressiv war. ??? Ist das wirklich der wahre Grund oder nur vorgeschoben? Warum wirken dann selbst in Klöstern Referentinnen, die bei Osho engagiert sind? Psychologie heute schrieb, man müsse fernöstliche Techniken anwenden, weil das Christentum keinen Weg zum Heil zeige. Ich lese aus der Bibel aber ganz viele Heilsgeschichten heraus!