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Bewahrung der Schöpfung
Guten Tag Herr Muchlinsky,
fast alle gläubigen Menschen (nicht nur Christ*innen) gehen davon aus, dass Gott (in manchen Fällen auch Götter) die Welt erschaffen hat. Im christlichen Glauben ist der Mensch sogar nach seinem Ebenbild geschaffen worden.
Auch ist es so, dass der Mensch im Vergleich zu Tieren und Pflanzen eine höhere Stellung einnimmt.
Daraus schließe ich, dass der Mensch auch eine gewissen Verantwortung in Bezug auf die Schöpfung hat, nämlich der Erhalt dieser.
Es ist nun seit langem bekannt, dass die Entwicklung, die wir auf dieser Welt durchmachen, insbesondere hier in Deutschland, nicht nachhaltig ist. Es gibt Gemeinden, die von sich aus viel im Bereich Umweltschutz umsetzen.
Aber es ist seit spätestens einem Jahrzehnt klar, dass diese Maßnahmen (und die von anderen) bei weitem nicht ausreichen, um eine Klimakatastrophe oder das Artensterben zu verhindern.
Es ist mir bewusst, dass sich die Kirche letzten Endes aus den verschiedensten Strömungen zusammensetzt. Aber eine Zerstörung der göttlichen Schöpfung müsste alle Christ*innen auf die Barrikaden gehen lassen.
Müssten nicht alle Gläubige überzeugte Natur- und Umweltschützer*innen sein?
Kann die Kirche hier in Deutschland sich auf diesem Gebiet nicht mehr einsetzen (intern sowie in der Gesellschaft)?
Vielen Dank und freundliche Grüße
hari
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