Personen
Die Medienethikerin Petra Grimm appelliert an einen reflektierten Umgang mit Opfergedenken in sozialen Netzwerken: "Ausschlaggebend ist eine opferzentrierte Perspektive", sagte Grimm dem epd. Es gebe sicherlich ein Bedürfnis, der Opfer in sozialen Netzwerken zu gedenken, aber manche Aufmachungen könne man als übergriffig empfinden, kritisierte Grimm, die zu Privatheit in Medien forscht. Es sei wichtig, sich zu fragen, was man selber wollte, wenn man Opfer wäre. Im Zweifel müssten die Angehörigen mit in die Entscheidung einbezogen werden.
RSS - Petra Grimm abonnieren