Fast jeder zweite Deutsche findet Gebete für WM-Sieg in Ordnung

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Fast jeder zweite Deutsche findet Gebete für WM-Sieg in Ordnung
In einer repräsentativen emnid-Umfrage für die evangelische Fernseh-Talkshow "Tacheles" stimmten 48 Prozent der Befragten der Auffassung zu, dass Gebete für einen Sieg der Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Brasilien in Ordnung sind.

"Man kann für alles beten, was man sich von Herzen wünscht", so die Aussage in der Umfrage. Dagegen hielten 28 Prozent Gebete für generell sinnlos, wie die Redaktion am Dienstag in Hannover mitteilte.

20 Prozent der Befragten meinten, ein WM-Sieg sei kein Thema für Gebete: "Denn Gott ist keine Wunschmaschine." Im Glauben an die Kraft von Gebeten sind die Deutschen zweigeteilt: Während im Westen nur 25 Prozent keinen Sinn im Beten sehen, sind es im Osten der Republik 41 Prozent. Für die Umfrage befragte emnid 501 Menschen ab 14 Jahren. Auftraggeber waren die Evangelische Kirche im NDR als Veranstalter von "Tacheles" und die Evangelische Zeitung.

Die Talkshow "Tacheles" beschäftigt sich in ihrer nächsten Sendung mit dem Thema "Zwischen Fußballhimmel und Abseitsfalle: Kann der Glaube Berge versetzen?" Zu Gast bei der Aufzeichnung am Dienstagabend in der Marktkirche in Hannover sind der Trainer des Bundesligisten VfL Wolfsburg, Dieter Hecking, der Präsident von Hannover 96, Martin Kind, und der evangelische Kirchenpräsident von Hessen und Nassau, Volker Jung.

Die Debatte wird voraussichtlich am 1. Juni um 13 Uhr auf "Phoenix" ausgestrahlt.

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