Kinderhilfswerk fordert 50 Milliarden Euro für frühkindliche Bildung

Kinderhilfswerk fordert 50 Milliarden Euro für frühkindliche Bildung
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert im Bereich der frühkindlichen Bildung von Bund, Ländern und Kommunen ein Investitionsprogramm in Höhe von 50 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre.

"Wir müssen die öffentlichen Ausgaben für die Angebote der Kindertagesbetreuung um mindestens ein Drittel steigern", sagte Thomas Krüger, der Präsident des Kinderhilfswerks, am Sonntag in Berlin. Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in Kitas wiesen den richtigen Weg, seien aber im Umfang viel zu gering.

Der quantitative Ausbau der Einrichtungen für Kinder unter drei Jahren sei wichtig, erklärte Krüger. "Aber ohne eine Sicherstellung guter Qualität werden wir unsere Kindertageseinrichtungen mit Vollgas vor die Wand fahren." Kitas müssten gut ausgestattet sein, die Gruppen bräuchten einen besseren Betreuungsschlüssel, und eine weitere Professionalisierung der Fachkräfte sei dringend nötig. Außerdem müssten die Gehälter bei der frühkindlichen Bildung in den Kitas und bei den Tagesmüttern deutlich angehoben werden.

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