Erstmals rote Zahlen bei Stiftung Warentest

Foto: dpa/Rainer Jensen
Erstmals rote Zahlen bei Stiftung Warentest
Die Stiftung Warentest hat trotz einer Umsatzsteigerung 2012 erstmals in ihrer Geschichte rote Zahlen geschrieben.

Das Minus falle mit 1,2 Millionen Euro allerdings geringer aus als befürchtet, teilte die Verbraucherschutzorganisation am Mittwoch in Berlin mit. Es resultiere aus einer mangelnden Verzinsung des Stiftungskapitals, das die Warentester über drei Jahre von der Bundesregierung erhalten hatten.

Geringere Zinserträge

Das Verbraucherschutzministerium war von einer Verzinsung von fünf Prozent ausgegangen und hatte die jährliche Zuwendung zunächst entsprechend gekürzt. Wegen der Lage auf den Finanzmärkten erzielte die Stiftung aber nur eine Rendite von etwas mehr als drei Prozent.

Angesichts steigender Erlöse gerade im Onlineangebot erwarten die Warentester für das laufende Jahr wieder ein besseres Ergebnis. Die Stiftung will nach eigenen Angaben weder bei der Testarbeit sparen noch Mitarbeiter entlassen.