Rotes Kreuz: Zahl der Ehrenamtlichen nimmt bedrohlich ab

Rotes Kreuz: Zahl der Ehrenamtlichen nimmt bedrohlich ab

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat vor fehlendem Nachwuchs beim Zivil- und Katastrophenschutz gewarnt. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, müssten sich Hilfsorganisationen und Feuerwehr "für spontanes Engagement" und neue Gruppen wie Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund und Senioren öffnen, sagte DRK-Präsident Rudolf Seiters am Dienstag in Berlin.

"Nur vier Prozent der Bevölkerung engagieren sich im Zivil- und Katastrophenschutz - mit fallender Tendenz", betonte Seiters. Bisher seien dies vor allem Männer. Auch der Wegfall des Wehr- und Zivildienstes verstärke die Nachwuchssorgen, sagte Seiters am Rande eines Symposiums zu "Ehrenamt im Bevölkerungsschutz".

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