Auszeichnung für missio-Computerspiel "Menschen auf der Flucht"

Auszeichnung für missio-Computerspiel "Menschen auf der Flucht"
Das vom katholischen Missionswerk missio Aachen gemeinsam mit einem Softwareunternehmen produzierte Spiel "Menschen auf der Flucht" hat den deutschen Computerspielpreis in der Kategorie "Bestes Serious Game" erhalten.

Nach Ansicht der Jury mache das Spiel die Problematik und das Leid von Flüchtlingen emotional nachvollziehbar, teilte missio am Donnerstag in Aachen mit. Das Spiel sei integriert in den missio-Truck, ein 20 Meter langes Infomobil zur Situation in Afrika, das sich zurzeit auf Tournee durch Deutschland befindet.

Inhaltlich geht es den Angaben zufolge bei dem missio-Computerspiel "Menschen auf der Flucht" um die Situation von Menschen in der Bürgerkriegsregion im Osten Kongos. Mit einem selbst ausgewählten Avatar erlebe der Spieler Stationen einer Flucht aus einem vom Bürgerkrieg zerrütteten afrikanischen Land. Damit will das Hilfswerk besonders Jugendliche und junge Erwachsene auf die brutale Situation im Kongo und die notwendige Unterstützung der Flüchtlinge aufmerksam machen, die in Hilfsprojekten Schutz finden.

Der Deutsche Computerspielpreis wird getragen vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann (CDU), und Branchenverbänden. Der Preis ist in Fachkreisen umstritten, weil deutsche Spiele mit einer Alterskennzeichnung ab 18 Jahren trotz hoher Verkaufszahlen und kritischer Anerkennung keine Berücksichtigung finden - wie in diesem Jahr der von Yager Entertainment in Berlin produzierte Shooter "Spec Ops: The Line".


 

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