Welternährungsprogramm setzt Arbeit in Syrien trotz Risiken fort

Welternährungsprogramm setzt Arbeit in Syrien trotz Risiken fort
Die Direktoren der UN-Organisation, Ertharin Cousin, erklärte am Dienstag im arabischen Nachrichtensender Al Dschasira, dass es keine Pläne gebe, Mitarbeiter aus Syrien abzuziehen.

Am Wochenende war ein Stadtviertel von Damaskus unter Raketenbeschuss geraten, in dem Personal des Welternährungsprogramms (WFP) untergebracht ist.

Nach Angaben Cousins will die Organisation in diesem Monat etwa zwei Millionen Menschen in Syrien mit Lebensmitteln versorgen. Sowohl Gegenden, die von der Regierung gehalten werden, als auch Regionen unter Rebellen-Kontrolle sollen beliefert werden. In Kampfgebieten indes sei die Versorgung sehr schwierig, weil dort Laster mit Lebensmitteln nicht durchkämen.

Seit über zwei Jahren kämpfen Rebellengruppen in Syrien gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind inzwischen mehr als 70.000 Menschen getötet worden. Mehr als eine Million Syrer sind aus dem Land geflohen.

 

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