Bestattung von 120 getöteten Weltkriegssoldaten in Brandenburg

Bestattung von 120 getöteten Weltkriegssoldaten in Brandenburg

Fast 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden in Brandenburg Mitte September erneut 120 Soldaten bestattet, die 1945 vor der Kapitulation des NS-Regimes getötet wurden.

Die Überreste von 60 Soldaten der Roten Armee werden auf dem sowjetischen Soldatenfriedhof in Lebus bei Frankfurt an der Oder beigesetzt, teilte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am Montag in Kassel mit. 60 getötete Soldaten der Wehrmacht sollen auf Deutschlands größter Kriegsgräberstätte in Halbe beerdigt werden.

Die Überreste der Toten seien in den vergangenen Monaten an verschiedenen Orten in Brandenburg geborgen worden, hieß es. Die Beisetzungen sind den Angaben zufolge feierlicher Höhepunkt eines Austauschprojekts deutscher und russischer Soldaten, das seit 2007 jährlich stattfindet. 2012 sind vom 3. bis 14. September junge Soldaten aus Mga bei St. Petersburg bei der Bundeswehr in Storkow zu Gast. Auf dem Programm stehen unter anderem gemeinsame Einsätze auf den Kriegsgräberstätten in Lebus und Halbe.
 

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