Friedrich: Kirche und Sport sind Vorbilder bei Wertebildung

Friedrich: Kirche und Sport sind Vorbilder bei Wertebildung
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat Kirchen und Sportvereine zum Engagement für die Wertebildung von Jugendlichen aufgerufen. Nach der Erziehung durch Eltern und Schule könnten sie als die "beiden großen gesellschaftlichen Kräfte" Vorbild für Jugendliche sein, sagte Friedrich am Donnerstag bei der Konferenz "Kirche und Sport" in Berlin.

Dies gelte besonders in dieser Zeit, in der "viele Rattenfänger unterwegs sind, die versuchen, die Seelen junger Menschen für ihre Zwecke zu missbrauchen", ergänzte der Minister. Besonders die Kirche könne für gesellschaftliches Engagement ein Vorbild sein, weil sie es in ihren Taten selbst vorlebe.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Nikolaus Schneider, sagte, für die Kirche gehe es im Sport unter anderem darum, zu verstehen, wie Menschen mit Siegen und Niederlagen umgehen. Außerdem gehe es um Werte wie Fair-Play und die Ermutigung, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Bei der Bildungskonferenz "Kirche und Sport" diskutieren die Teilnehmer bis Freitag darüber, wie außerschulische Bildungsorte wie Sportvereine zur Persönlichkeitsbildung von Jugendlichen beitragen und welche Rolle die Kirche dabei spielen kann. Organisiert wird die Tagung von evangelischer und katholischer Kirche sowie dem Deutschen Olympischen Sportbund.

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