"Brot für die Welt": Hohe Preise und El Niño führen zu Hunger

"Brot für die Welt": Hohe Preise und El Niño führen zu Hunger
Zum Welternährungstag fordern Verbände von der Bundesregierung mehr Einsatz gegen die Hungerkrise. Insbesondere bei Kindern nahmen die Fälle von Mangelernährung zu.

Berlin (epd). „Brot für die Welt“ befürchtet eine Verschärfung der Hungerkrise. Zum Welternährungstag am Freitag sprach die Präsidentin der evangelischen Hilfsorganisation, Dagmar Pruin, von politischem Versagen „auf Kosten der Menschen, die am wenigsten zu dieser Krise beigetragen haben“. Es fehle eine verbindliche Antwort auf die Risiken durch das Zusammenspiel von hohen Weltmarktpreisen und das Klimaphänomen El Niño.

Die hohen Preise träfen vor allem importabhängige Länder in Afrika, dem Nahen Osten und Asien. Das könne mit den Folgen von El Niño zu einem Doppelschock werden, warnte Pruin.

Gründung der Welternährungsorganisation am 16. Oktober 1945

Am 16. Oktober 1945 wurde die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gegründet. Seit 1979 wird an diesem Datum mit dem Welternährungstag auf das globale Hungerproblem aufmerksam gemacht.