Aktionsbündnis: Venezuela braucht weiter Hilfe

Aktionsbündnis: Venezuela braucht weiter Hilfe
Auch 100 Tage nach dem schweren Erdbeben in Venezuela stehen viele Menschen laut "Aktion Deutschland Hilft" noch immer vor den Trümmern ihrer Existenz.

Bonn (epd). Gut drei Monate nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela ist die Not laut Hilfsorganisationen weiter groß. „Hundert Tage nach den Erdbeben stehen Tausende Menschen noch immer vor den Trümmern ihrer Existenz“, sagte die Hauptgeschäftsführerin von „Aktion Deutschland Hilft“, Maria Rüther, am Freitag in Bonn.

Nach aktuellen Angaben kamen bei der Katastrophe vom 24. Juni mehr als 6.500 Menschen ums Leben, rund 17.000 erlitten Verletzungen. Unzählige Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt. Tausende Bewohner mussten ihre Wohnungen verlassen und können vorerst nicht zurückkehren. Zwar seien die Rettungsmaßnahmen weitgehend abgeschlossen, doch für viele Familien beginne nun die Phase der Wiederherstellung ihrer Lebensgrundlagen, erklärte Rüther.

Versorgung und Perspektiven

Bündnisorganisationen von „Aktion Deutschland Hilft“ konzentrieren demnach ihre Arbeit auf psychosoziale Unterstützung, die Instandsetzung der Wasser- und Sanitärversorgung sowie den Schutz besonders gefährdeter Menschen. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen würden Schulen, Gesundheitsangebote und soziale Netzwerke unterstützt.