Kebekus: Ich bleibe katholische Christin trotz Kirchenaustritt

Kebekus: Ich bleibe katholische Christin trotz Kirchenaustritt

Frankfurt a.M. (epd). Die Komikerin Carolin Kebekus hat ein zwiespältiges Verhältnis zur Kirche. „2013 bin ich aus der Kirche ausgetreten, eine katholische Christin aber bleibe ich“, sagte die 46-Jährige dem evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ (Oktober-Ausgabe). Trotz ihrer Kritik an patriarchalen Strukturen und dem Umgang mit Missbrauchsopfern liege ihr etwas daran, dass Kirche nicht verschwindet. Ohne Kirche wäre die Welt sehr dunkel, sagte Kebekus.

Gott sei für sie Liebe, „so eine große Kraft“. Man spüre sie lebensübergreifend, auch über den Tod hinaus.

Keine Angst vor dem Tod

Kebekus, die vor zwei Jahren Mutter wurde, fürchtet nach eigenen Worten den Tod nicht. „Dann ist halt Feierabend“, sagte sie und fügte hinzu: „Die Vorstellung ewig zu leben, finde ich schlimmer.“ Irgendwann sei es gut, Platz zu machen.

„Mit dem Kind ist es natürlich etwas anderes, man will so viel von ihm miterleben als möglich“, sagte die Künstlerin. Es wäre schrecklich, wenn sich ihr Leben aus irgendeinem Grund verkürzen würde.