Köln (epd). Am 3. Oktober laden wieder Hunderte islamische Gemeinden in ganz Deutschland zum Tag der offenen Moschee ein. Die Aktion findet in diesem Jahr zum 30. Mal statt und steht unter dem Motto „Moscheen als Träger gesellschaftlicher Verfasstheit“, wie der Koordinationsrat der Muslime und der größte deutsche Moscheeverband Ditib am Dienstag in Köln ankündigten. Mehr als 700 Moscheen beteiligten sich. Auf dem Programm stehen etwa Führungen, Gespräche und Diskussionsrunden.
Der Tag der offenen Moschee nehme neben seinem 30-jährigen Bestehen auch das 77. Jubiläum des Grundgesetzes in den Blick, hieß es. Die Aktion solle sichtbar machen, „wie muslimische Gemeinden als Teil der Zivilgesellschaft Verantwortung übernehmen und Begegnung ermöglichen“, erklärte der Koordinationsrat. An dem Tag werde es auch um die Frage gehen, welche Formen der Begegnung heute gebraucht werden und wie Moscheegemeinden ihre Arbeit verlässlich, offen und ansprechbar weiterentwickeln können.



